Demonstration am 17. Februar

Gemeinsame Presseerklärung von GdP und GEW im Kreis Wadshut

Gewerkschafter fordern:

Platz für den Berufsnachwuchs - Verjüngungskur für Staatsdiener

"Von überalterten Lehrerinnen und Lehrern wird viel geredet. Die drohende Überalterung der Polizei dagegen ist bisher kaum ein Thema". Darauf machte Helmut Adolf, Vorsitzender der Kreisgruppe der Gewerkschaft der Polizei (GdP) in einem Gespräch mit dem Kreisvorsitzenden Becker der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) aufmerksam.

Der Polizeigewerkschafter stellt fest; "Wir brauchen, auch gerade hier bei uns im Landkreis, ganz dringend eine langfristig vorausschauende Politik zur Verjüngung der Polizei, der Lehrerschaft und der Beschäftigten im öffentlichen Dienst." In dem gemeinsamen Gespräch deutet Adolf die Marschrichtung an: "Wir benötigen bei der Polizei schon jetzt mehr Ausbildungsplätze, ja sogar eine Art "Ausbildung auf Vorrat". Um unseren derzeitigen Personalbestand zu erhalten und zu verjüngen, müssten jährlich landesweit zwischen 800 und 900 Ausbildungsplätze angeboten werden. Außerdem muss die Zahl der Neueinstellung angehoben und weitgehend konstant gehalten werden. "

Der GEW - Kreisvorsitzende Arnold Becker schließt sich für den Bereich Schule dieser Auffassung an: "Die Landesregierung sollte unbedingt schon bei der Sommereinstellung 2001 mehr Neustellen zur Verfügung stellen, als sie bis jetzt geplant hat. Nur so können wir verhindern, dass teuer ausgebildete junge Lehrkräfte nach Hessen, Rheinland-Pfalz oder hier bei uns in die Schweiz abwandern und absichern, dass wir beim Anrollen der großen Pensionierungswelle in ein paar Jahren genügend junge Lehrkräfte haben.

Die beiden Gewerkschaftsvorsitzenden sind sich auch in der Frage der Altersteilzeit einig:

"Im Gegensatz zu fast allen anderen Bundesländern weigert sich die Landesregierung, die Altersteilzeit für Beamt/innen einzuführen. Als gleitender Übergang in den Ruhestand würde die Altersteilzeit zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: die älteren Beamt/innen entlasten – und die Tür für die Ausbildung und Einstellung der Jungen weit öffnen."

GdP und GEW im Kreis Waldshut unterstützen daher die Großdemonstration der Gewerkschaften des Öffentlichen Dienstes gegen die "Blockadepolitik des Kabinetts Teufel" am 17. Februar in Stuttgart mit dem Motto "Junge Leute braucht das Land."

Die beiden Kreisgruppen bereiten die Teilnahme an der Demonstration in Stuttgart schon seit geraumer Zeit vor und erwarten eine zahlreiche Teilnahme von Mitgliedern und Nichtmitgliedern. Um einen ungefähren Überblick zu gewinnen, bitten die beiden Kreisvorsitzenden um baldige Anmeldung.
Für die Gewerkschaft der Polizei bei: Wilhelm Adolf, Vorsitzender der KG Waldshut, tätig bei der KriPo WT : Tel.: 07741/8316-0 - Durchwahl 317 (Fax 333)
Für die Gewerkschaft Erziehung Wissenschaft bei: Arnold Becker,Tel.+FAX: 07761/3187
Folgende Orte und Abfahrtszeiten gelten:
7.30 Uhr : Realschule Bad Säckingen - 7.35 Uhr : Sparkasse Murg - 7.45 Uhr : Sparkasse Laufenburg - 7.50 Uhr : Bushaltestelle Luttingen - 7.55 Uhr : "Adler", Hauenstein - 8.10 Uhr : Chilbi-Platz - Waldshut, 8.20 Uhr : Möbel-Seipp - Tiengen-
8.30 Uhr : Bushaltestelle Horheim - 8.40 Uhr : Zoll Stühlingen .

 

 

 

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